Über uns

 

Die Reinhard Schmidt Bauunternehmung GmbH heisst Sie herzlich willkommen.

 

Mit Domizil in Gschwend-Schlechtbach ist die Schmidt Baufamilie seit über 60 Jahren Ihr Lösungsanbieter für Industrie- und Gewerbebauten, Wohnbauten, Umbauten, Sanierungen und Außenanlagen im Grossraum AA, WN, SHA.

 

Erfahrene Fachleute aus Hochbau, Tiefbau und für Außenanlagen führen ihr Projekt zum Erfolg.

 

Informieren Sie sich über unsere Dienstleistungen und zögern Sie nicht, uns bei Fragen zu kontaktieren.

 

 

Mit Fleiß und Zuversicht Krisen gemeistert

Im Mai 2011 konnte die Firma auf 60 Jahre zurückblicken.

 

Erinnerungen an das Engagement des Firmengründers

Albert Schmidt - (2.v. rechts)

 

 

Nie den Optimismus verloren

Im Mai 1951 gründete Albert Schmidt, der Not gehorchend, eine eigene Baufirma. Sein damaliger Arbeitgeber war bei einem Arbeitsunfall tödlich verunglückt. Für den Baufachmann war weit und breit keine Anstellungsmöglichkeit in Aussicht.

 

Ein bekanntes Ehepaar hatte damals etwas Baumaterial zusammen gespart und wollten ein Haus bauen. Ein erfahrener Maurer kam ihnen dabei gerade recht. Also meldete Vater Schmidt seine eigene Bau-Firma an, bestehend aus einem Fahrrad und einer Werkzeugkiste.

Erste "große" Baustelle in Gaildorf

 

Baumaterial und die Schalung mussten sich zu damaliger Zeit die Bauherren selbst organisieren. Also schwang sich der dreifache Vater jeden Morgen mit viel Optimismus auf sein Rad und ging auf Tour. Die erste "große Baustelle" befand sich in Gaildorf. Ein Einfamilienhaus sollte erstellt werden. Eines Tages war er spät abends nach der Sommerhitze auf dem Rückweg von eben dieser Baustelle. In Reippersberg überkam ihn die Müdigkeit. Kurzerhand legte er sich auf einer Wiese unter einen "Heubock", um am nächsten frühen Morgen gleich wieder zurück auf die Baustelle zu radeln. Wenn er Glück hatte, wurden ihm seine Rechnungen mit barem Geld bezahlt. Oftmals musste er aber auch Eier, Butter und andere Naturalien in Zahlung nehmen (auch eine alte Badewanne war einmal dabei); und wenn er Pech hatte, bekam er für seine Arbeit gar nichts. Letzteres trifft allerdings - kaum zu glauben - vereinzelt heute noch zu.

 

Der erste Geselle

 

Irgendwann war er soweit, dass er sogar einen Gesellen mit ins Boot nahm. Und da dieser sogar ein Motorrad besaß, konnte der Einsatzradius erheblich erweitert werden. So fuhren beide täglich nach Rommelshausen, um dort eine Garage zu erstellen.

 

Der erste Lkw

 

Irgendwann lasen Sie dann beim Vesper die Zeitung . Eine Anzeige ließ einen Traum in Erfüllung gehen: Ein gebrauchter Dreirad-Lkw war angeboten worden. Kurzerhand zückten Geselle und Meister den Geldbeutel, um die Anzahlung zu machen, und kamen spät abends mit dieser neuen Errungenschaft nach Hause. Allzu viele Pferdestärken konnte dieser Laster nicht nachweisen, wie aus einer weiteren Episode hervorgeht; Um Material von Schlechtbach nach Spraitbach zu transportieren, muss man keinen grossen, wohl aber einen Berg überwinden. Heute ist das kein Problem mehr, wohl aber mit dem Dreirad! Man lud in Schlechtbach auf, fuhr bis zum Fuß der "Halde", und weil der Motor nicht mehr zog, wurde die Hälfte der Fracht notgedrungen abgeladen. Oben am Berg wurde die andere Hälfte abgeladen - zurück und die erste Hälfte wieder geholt; oben die zweite Hälfte wieder drauf, und endlich ging es dann weiter zur Baustelle.

 

Nach und nach wuchs die Firma. Der älteste Sohn lernte den Beruf des Maurers in Unterrot, der zweite in Fichtenberg. Einige Bauern arbeiteten als Hilfskräfte mit. Da der Firmengründer - gekennzeichnet vom Russlandkrieg - dann große gesundheitliche Probleme hatte, nahm nun der zweite Sohn Reinhard schon sehr früh die Geschicke der Firma in die Hand. Damals wurde der erste gebrauchte Kran gekauft, dann ein Betonmischer , Schalung usw. usw......

 

Bald kamen bürokratische Hürden

 

Mit dem Wachsen der Firma ergaben sich aber auch bürokratische Hindernisse. "Die doppelte Buchführung" wurde gefordert, die Mehrwertsteuer eingeführt. Die Lösung des Problems bestand darin, dass die damals 16-jährige Freundin des 18-jährigen Firmenleiters gerade eine kaufmännische Lehre begonnen hatte. Also, was lag näher, als diese mit den bis heute ungeliebten Aufgaben zu betrauen (was Sie übrigens heute noch tut )!

Nach der Meisterprüfung übernahm Reinhard am 16. März 1971 das Unternehmen endgültig und gründete die Firma Reinhard Schmidt GmbH.

Neben seinem Bruder Hans-Albert, der maßgeblich am weiteren Aufbau beteiligt war, wurden zeitweilig bis zu 16 Mitarbeiter beschäftigt.

 

Ausbildung hatte immer sehr hohen Stellenwert

 

Das Bauunternehmen Schmidt hat sich immer um die Ausbildung des Nachwuchses angenommen. Der erste Lehrling wurde 1975 eingestellt - und dieser ist bis heute der Firma treu geblieben. Seither wurden immer fortlaufend "Azubis" ausgebildet. Teilweise sind aus diesen Azubis gute Meister geworden. Darunter auch der Sohn Heimo (Klassenbester bei der Meisterprüfung) und der Neffe Thomas.

 

Diese beiden lenken heute die Geschicke der Firma maßgeblich mit und geben uns Zukunfts-Perspektive.

 

Die letzten Jahre geben der Bau-Branche nicht immer Anlaß zu feiern, doch sind wir gleich unserem Firmengründer optimistisch. Unseren treuen und fleißigen Mitarbeitern können wir ein besonderes Lob und gleichzeitigen Dank aussprechen.

 

Mit Stolz können wir behaupten: Wir haben sehr gutes Personal; Unser Arbeitsklima kann sich mit vielen Firmen messen lassen, denn sonst wäre es nicht möglich, daß fast alle Mitarbeiter als Jubilare gefeiert werden konnten.

 

Unser Team freut sich auf die anstehenden Herausforderungen, denen wir uns bei hoffentlich guter Gesundheit gerne auch in der Zukunft stellen.

 

Reinhard Schmidt GmbH
Bauunternehmung

Birkenloher Str. 5
74417 Gschwend-Schlechtbach

Tel:   
Fax:
07972 / 5169
07972 / 6059
kontakt@schmidtbau-gschwend.de